Uncut Games in der Kritik

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Auch in diesem Jahr werden unterm Weihnachtsbaum wieder zahlreiche Uncut Games landen.

Doch gerade diese Spiele stehen in diesem Jahr heftig in der Kritik. Die Eltern in Niederösterreich wehren sich derzeit heftig gegen die weitere Verbreitung von diesen Spielen. Allerdings wissen sie, dass sie diese Spiele nicht verbieten lassen können. Vielmehr möchten sie verhindern, dass diese Spiele noch weiter verbreitet werden. Zahlen sollen die Spieler eine Extra-Steuer. Viele denken dabei, dass es auch ein Stück weit Erziehung ist, die dazu führt, dass die Kinder nicht auf diese Art von Spiele abfahren.

Entsprechende Ratgeber gibt es natürlich auch. Doch jedes Kind ist anders zu erziehen und aus diesem Grund muss jedes Elternpaar eine gewisse Strategie entwickeln, wenn es um dieses Thema geht. Dabei kommen heute auch viele Jugendliche, die zur Gewalt tendieren nicht mehr nur aus Familien, die sozial schwach sind. Auch aus privilegierten Familien kommen sehr viele Kinder. Deren Bestrafung ist natürlich genauso hart, wie auch die von den denjenigen, die aus den sozial schwächeren Familien stammen.

Steuer für Prävention

Die Steuer, die für Uncut Games nach dem Willen einiger Eltern erhoben werden soll, soll in eben diesen Bereich fließen, der auch in Österreich dafür zuständig ist, dass die Kinder mit ihren Gedanken nicht in die Gewalt abwandern. Das heißt die Gelder sollen in die Schulprävention fließen und auch in die Hausaufgabenbetreuung. Ob allerdings Kinder bzw. Jugendliche sich aus diesem Grund vom Spielen von Action Spielen abhalten lassen, ist fraglich. Auch in Österreich kann jeder, der 18 Jahre alt ist, sich entsprechend Spiele kaufen, ohne Zustimmung der Eltern.

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