Blumen statt Unkraut

Was haben Sie lieber? Ein Blumenbeet oder ein Unkrautbeet? Mit Sicherheit verteufeln Sie Unkraut wie jeder andere Gärtner auch. Das macht auch oft keinen Spaß, wenn man gerade fertig ist mit Jäten und man schon wieder von vorne beginnen könnte. Unkraut ist jedem Gärtner ein Dorn im Auge. Allerdings fragt man sich, wieso so wenige dann etwas Effektives dagegen tun. Vielleicht, weil sie das Richtige noch nicht gefunden haben? Nun, da kann man weiterhelfen: mit Gartenvlies nämlich. Ach, kennen Sie gar nicht?

Na dann wird’s aber Zeit, es endlich kennen zu lernen. Gartenvlies ist eine Folie aus einem speziellen Gewebestoff, die auf Beeten ausgebracht wird, aber auch unter Wegbelägen, Terrassenbelägen, in Steingärten oder in Kiesbeeten Anwendung findet. Eben überall dort, wo Unkraut nicht mehr durchwachsen soll. Dabei wird das Vlies ausgelegt, darauf kommt der entsprechende Belag. Im Beet ist das meist Rindenmulch, denn der ist besonders gut für die Pflanzen, weil er die Feuchtigkeit speichert. Durch die Folie kommt von oben her ungehindert Wasser rein, das Unkraut aber hat keine Chance mehr. Dort, wo sich Pflanzen befinden oder zukünftig hin sollen, muss ein Schlitz hineingeschnitten werden. Bitte kein Loch, sonst käme an diesen Stellen das Unkraut wieder durch. Wer sich an diese Anleitung hält und damit nach und nach seinen Garten versieht, der wird in Zukunft nie mehr wieder Unkraut jäten müssen. Arbeit gibt es in Gärten genug, das wissen wir alle. Warum also sollte man nicht mit Unkrautfolie dem lästigen Grünzeug Einhalt gebieten. Das spart eine Menge Arbeit und man kann seinen Garten öfter genießen.

Unkraut – Segen oder Fluch

Wer kennt es nicht – das Unkraut im eigenen Garten. Es wuchert, es wächst und man kann es irgendwie nicht gescheit loswerden, außer man greift zur Chemiekeule. Aber wenn man bedenkt, dass Unkraut eigentlich unsere Vegetation ausmacht, dann sieht man das Thema vielleicht mit etwas anderen Augen. Wer träumt nicht von einem schönen, gepflegten Garten, vielleicht von einem exotischen Blumenbeet, in dem die Blumen üppig wachsen und dabei der Rasen auf optimale Länge gestutzt ist. Natürlich sieht so ein Garten einfach prächtig aus. Aber auf der anderen Seite ist er absolut künstlich geschaffen. In der Natur finden wir kaum solche gepflegten Rasenstücke und von exotischen und ausgefallenen Blumen ganz zu schweigen. Im Prinzip ist daher ein angelegter Garten ein künstliches Gebilde. Aber wenn man so darüber nachdenkt, dann stellt sich prompt die zweite Frage: was ist eigentlich mit den Insekten, die in der Natur überleben müssen. Diese werden sich mit den künstlich angelegten Gärten nicht so richtig in Einklang finden. Zum einen gibt es Insekten oder Kleintiere, die sich im Garten zu stark vermehren, da sie auf die künstlich gepflanzten Blumen gut anspringen und zum anderen können andere Tierarten darin kaum überleben. Es kann daher zu einem ökologischen Ungleichgewicht im eigenen Garten kommen. Mein Tipp an jeden Gartenbesitzer, pflanzen Sie zumindest in einem kleinen Eckchen Ihres Gartens auch einige Wildpflanzen, damit sich ein ökologisches Gleichgewicht einstellen kann.