Stromanbieter Wechsel – das sollte man wissen

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Wie auch in den vorangegangenen Jahren schockten die Stromanbieter in vielen Regionen ihre Kunden auch Ende 2011 mit Preiserhöhungen. Diese schlagen zum Teil ganz schön kräftig zu Buche. Dabei wissen nur die wenigsten Verbraucher, warum die Anbieter tatsächlich wieder den Strompreis erhöht haben. Sie schieben die Schuld in Richtung Regierung, weil diese für das Jahr 2021 den Ausstieg aus der Atomkraft beschlossen hat. Die Anbieter müssen natürlich nun dafür sorgen, dass die Netze ausgebaut werden. Dies bedeutet auch wieder, dass es Überlandleitungen gibt, die gespannt werden müssen.

Doch dieses Wissen ist zwar nicht falsch, doch unvollständig. Zwar muss man wissen, dass es viele Komponenten gibt, die sich ab 2012 verteuern werden. Die meisten jedoch nicht zu gleichen Teilen.

Bestandteile Strompreis

Der Strompreis setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen. Und zwar dem Energiepreis, dem eigentlichen Strompreis. Dieser wird an der EXX-Börse in Leipzig gehandelt und dann von den Stromanbietern eingekauft. Ein weiterer Faktor ist aber auch die

Konzessionsabgabe. Hierunter fallen auch Entgelte, die Energieversorgungsunternehmen und Wasserversorgungsunternehmen an öffentliche Gebietskörperschaften für die Nutzung öffentlicher Wege gezahlt werden müssen. Wesentlicher Bestandteil ist auch der

KWKG-, EEG-Aufschlag. Dazu kommen die Nutzungsentgelte. Diese werden vom Stromnetzbetreiber für die Durchleitung von Strom erhoben. Und diese sind es, die sich massiv erhöhen werden in den nächsten Jahren, weil das Netz ausgebaut werden muss.

Darüber hinaus müssen natürlich auch noch die Stromsteuer und die Mehrwertsteuer gezahlt werden. Alle diese Komponenten ergeben den Strompreis. Energiepreis und Netznutzung machen zusammen 59,7 Prozent aus und die Abgaben, Umlagen und die Steuern 40,3 Prozent.

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