Andrang auf Diablo 3

Seit gestern ist das Spiel „Diablo 3“ auf dem Markt. Fans haben lange auf den dritten Teil der Kult-Rollenspiel-Serie warten müssen. Dementsprechend groß war auch der Andrang zum Verkaufsstart um Mitternacht. Alleine vor dem Berliner Shopping-Center Alexa warteten laut Medienangaben über 4.500 Fans.

Das Spiel kann nicht ohne Internetverbindung gespielt werden, was bei aller Freude auch für heftige Kritik sorgte. Nicht nur, dass der Online-Zwang das Spielen an sich verkompliziert, sondern zum Start konnten auch die Server dem großen Andrang nicht standhalten. Diejenigen, die sich ein Spiel gekauft hatten, konnten es wegen den Serverproblemen zunächst nicht spielen.

Brisant war auch, dass Entwickler Blizzard parallel auch noch eine kostenlose Demo-Version bereit stellte, was natürlich die Server noch zusätzlich belastete. So erging es jedoch nicht allen. Bereits kurz nach dem Start meldeten drei Südkoreaner im offiziellen Forum, dass sie das Game bereits durchgespielt hätten. Gut fünf Stunden hätten sie gebraucht um am Ende gegen den Chef der Hölle, Diablo, kämpfen zu können.

Abraham Lincoln nicht der Erfinder von Facebook!

Abraham Lincoln Quelle wikimedia Abraham Lincoln nicht der Erfinder von Facebook!

Quelle: wikimedia

In den letzten Tagen machte ein Artikel im Internet die Runde, in dem jemand behauptete, dass der ehemalige US-Präsident Abraham Lincoln sich bereits im Jahr 1845 ein soziales Netzwerk à la Facebook ausgedacht und sogar zum Patent angemeldet hat. So manch einer vermutete dahinter gleich einen Scherz, während jedoch Tausende Menschen und auch einige Journalisten darauf reinfielen.

Um dies noch einmal festzuhalten: Abraham Lincoln hat nicht Facebook erfunden! Basis für die ganze Geschichte war der Bericht von einem gewissen Nate St. Pierre, der behauptete im Lincoln Museum in Springfield (Illinois) auf ein Patent gestoßen zu sein, in dem Lincoln selbst plante, dass sich Menschen mit Profilen und Status-Meldungen über lokale Zeitungen vernetzen.

Als Beweis lieferte er sogar den Scan einer Zeitung von 1845, auf der das Prinzip angeblich zu sehen war. Nach einem großen Online-Echo kam endlich eine US-Zeitung auf die Idee beim Museum selbst nachzufragen, die natürlich von einer entsprechenden Zeitung oder einem Scan nichts wussten. Am Ende stellte sich heraus, dass für das Ganze ein Mann verantwortlich ist, der solche aufwendigen Scherze schon früher mehrfach inszeniert hat, um nach eigenen Angaben die Menschen zum Lächeln zu bringen.

Google+ mit neuem Design

Google+ by flickr adria.richards Google+ mit neuem Design

cc by flickr/ adria.richards

Das soziale Netzwerk Google+ startete vor einigen Monaten furios, doch dann wurde es immer ruhiger um das Projekt. Seit einigen Tagen führt Google nun nach und nach ein neues Design ein und überarbeitet bestimmte Funktionen. Gleichzeitig ist die Anzahl der Nutzer weiter gestiegen.

Laut dem Unternehmen hat Google+ inzwischen 170 Millionen registrierte Nutzer, was fast doppelt so viele sind wie noch im Januar dieses Jahres. Wie viele davon aktiv sind, wurde jedoch nicht verraten. Noch liegt Konkurrent Facebook jedoch nicht einmal in Reichweite, denn hier sollen sich inzwischen 845 Millionen Menschen tummeln.

Neben dem neuen Design haben User nun bei Google+ die Möglichkeit großformatige Fotos und Videos einzustellen und die Navigation nach eigenen Wünschen anzupassen. Die Videokonferenzfunktion Hangouts rückt zudem noch mehr in den Fokus. So manch einer ist jedoch der Meinung, dass all diese Änderungen zu sehr an Facebook und Twitter erinnern würden. Google bleibt indes ganz entspannt. Google+ verfolge ganz andere Ziele als Facebook, denn man wolle im Grunde durch das Netzwerk die sonstigen Dienste des Unternehmens verbessern, damit Google generell lebendiger und einfacher werde.

Face.com: Software erkennt Alter und Stimmung von Personen auf Bildern

Gesichtserkennung Quelle wikimedia Face.com: Software erkennt Alter und Stimmung von Personen auf Bildern

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Technische Fortschritte wie das Internet, Smartphones oder Apps bieten uns etliche neue Möglichkeiten, stellen uns aber gleichzeitig auch immer wieder vor neue Herausforderungen. So kommt zum Beispiel immer mehr Software auf den Markt, deren Einsatz nicht unumstritten ist. Eine, die sicherlich in die Kategorie gehört, ist Face.com.

Auf der Website findet man eine Anwendung, die eine Art Gesichtserkennungssoftware darstellt. Damit lässt sich das Alter von Personen ermitteln und zudem auch deren Stimmung. Anhand von Falten und Haut wird ein Mindest-, ein Maximal- und ein Schätzalter der betreffenden Person ermittelt. Zudem werden die Gesichtszüge analysiert und zum Beispiel gesagt, ob ein Lächeln echt ist oder nicht.

Laut den Machern eignet es sich unter anderem für den Photo Finder und den Photo Tagger auf Facebook. Zudem soll das Ganze zum Beispiel für die Altersbeschränkung gewisser Inhalte eingesetzt werden. Es sind jedoch natürlich auch ganz andere Dinge denkbar…

Gottesdienst via Facebook

Kirche by wikimedia Koppi2 Gottesdienst via Facebook

cc by wikimedia/ Koppi2

Im Internet gibt es ja inzwischen nichts, was es nicht gibt und so findet auch die katholische Kirche nach und nach ihren Weg in die unendlichen Weiten des Netzes. So fand an diesem Sonntag um 17 Uhr der erste Facebook-Gottesdienst in Deutschland statt.

Verantwortlich dafür war der katholische Pfarrer Dietmar Heeg, der für die Deutsche Bischofskonferenz die Privatsender RTL, ProSieben und Sat1 betreut. Die Andacht selbst fand im Kölner Maternushaus statt und wer wollte konnte via Livestream dabei sein. Zudem konnte man ständig Anmerkungen zum Gottesdienst machen. Einige Anregungen flossen direkt in die Predigt mit ein.

Nur leider spielte die Technik nicht ganz mit und der Stream riss immer wieder ab. Dennoch könne sich Heeg solch einen Gottesdienst auch weiterhin an großen kirchlichen Feiertagen vorstellen. In der Internet-Gemeinde (diesen Ausdruck kann man hier wohl wortwörtlich nehmen) kam das Ganze relativ gut an, nur muss man an der technischen Umsetzung noch einiges verbessern.