Wenn die Schulden zu groß werden

Auch 2012 gab es wieder mehr als 6 Millionen überschuldete Privatpersonen in Deutschland. In eine solche Überschuldung gelangt man schnell. Viele Menschen nehmen für die Anschaffung und Unterhaltung von Autos, Häusern oder Mobiliar Kredite auf. Dies ist soweit auch kein Problem und Alltag in Deutschland. Erst wenn die Schulden zu groß werden und die Einnahmen nicht mehr ausreichen, um diese zu decken, sollte Hilfe in Erwägung gezogen werden.

Viele Wege führen zu einer Überschuldung

Die Gründe für eine Überschuldung können vielseitig sein. Neben Eigenverschulden sind vor allem Arbeitslosigkeit oder Krankheit bzw. ein Todesfall Faktoren, die zu einer Überschuldung führen können. Für Personen, die auch langfristig gesehen ihre Schulden wohl nicht mehr selbst abzahlen können, dem bietet das Anmelden einer Privatinsolvenz einen Ausweg. Wer dieses Verfahren anwenden und bis zum Schluss durchführen kann, den erwartet Schuldenbefreiung und ein finanzieller Neuanfang.

Fragen über Fragen

Ein Privatinsolvenzverfahren wirft viele Fragen auf und es gibt viele Aspekte, welche es zu beachten gibt. So interessiert viele Betroffene, wie sich ein solches Verfahren auf das eigene Umfeld auswirkt. Zum Beispiel ob der eigene Ehepartner mit betroffen ist und für die Schulden haftet, wie sich eine Privatinsolvenz auf Grundstück, Haus oder Eigentumswohnung auswirkt oder wie mit einer Erbschaft umgegangen wird. Natürlich interessiert es jeden Schuldner, wie viel Einkommen ihm für seinen Lebensunterhalt bleibt und was ihm rechtmäßig zusteht. Und ohne Hilfe wird es schwer fallen, dem Überblick zu behalten und die eigenen Rechte zu kennen.

Rechtlicher Beistand

Wichtig ist es daher, sich vor und auch während eines Privatinsolvenzverfahrens über die Rechtslage zu informieren und vor allem auch Hilfe zum Beispiel in Form eines auf Privatinsolvenz spezialisierten Rechtsanwalts oder einer Schuldenberatung in Anspruch zu nehmen. Nur so können in den meisten Fällen die offenen und wichtigen Fragen rechtssicher geklärt und bei einer Privatinsolvenz die eigenen Ansprüche geltend gemacht werden.

Preisexplosion bei Immobilien geht weiter

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cc by flickr / Korbatz

Die Preise für Häuser und Wohnungen sind laut Bundesbank im vergangenen Jahr um über fünf Prozent gestiegen und auch die Mietpreise ziehen nach. Dennoch warnt die Bundesbank vor politischen Eingriffen. In ihrem Monatsbericht schrieb die Bundesbank ihre Sorge um die gestiegenen Immobilienpreise: „Im Vergleich zu 2011 schwächte sich die Preisdynamik zwar in den Großstädten und Ballungsgebieten ab, sie gewann aber sichtbar an Breite. So übertrugen sich die Preisimpulse von den Städten ins Umland, vom Neubau- ins Gebrauchtimmobiliensegment und von den Geschosswohnungen auf Einfamilienhäuser.” Die sich daraus ergebenden gesamtwirtschaftlichen Risiken “bestehen nicht zuletzt aufgrund der breiteren Streuung des Preisauftriebs unvermindert weiter.“

Die Preise für Wohneigentum erhöhten sich im letzten Jahr in 125 Städten um durchschnittlich 5,25 Prozent. Im Jahr 2011 waren es 5,5 Prozent. Auch auf den Mietmarkt sind die Preise stark gestiegen. Gerade bei Neuvertragsmieten wurden die Preissteigerungen 2012 deutlich spürbar. In den 125 Städten wurden für Neuvertragsmieten 4,75 Prozent mehr verlangt und bei Wiedervermietung 3,5 Prozent.

Die Bundesbank erklärt in ihrem Bericht: „Seit 2010 ist der Mietanstieg bei neuen Wohnungen rund viermal, bei Bestandsobjekten rund dreimal so hoch wie im Durchschnitt der vorangegangenen Dekade ausgefallen. Besonders kräftig hat sich die Überlassung von Wohnraum in den Großstädten verteuert.” Die Bank warnt trotzdem davor, dass der Staat die Entwicklung stoppt. Eine Mietpreisregulierung wäre ein Eingriff in die Preisbildung, was wiederum Risiken in Bezug auf die Schaffung neuen Wohnraums und die Verzerrung marktgerechter Anreize bringt.

Die Zahl der Baugenehmigungen sei zwar für Mehrfamilienhäuser um 15.000 auf 100.000 gestiegen, dennoch dürfte das kaum ausreichen, damit die Lage auf dem Wohnungsmarkt deutlich entspannen kann. Die Zahl der Einwohner stieg 2012 um 200.000 Personen. Vor allem Zuwanderer zieht es in wirtschaftlich florierende Gegenden mit mehr Einkaufsmöglichkeiten als nur einem Versandhaus und guten Arbeitsplatzangebot.

Infos, Beratung und rechtlichen Beistand bei Bankproblemen

Tastatur by flickr Andreas Demmelbauer Infos, Beratung und rechtlichen Beistand bei Bankproblemen

cc by flickr/ Andreas Demmelbauer

Leider erfährt man immer wieder dass Anleger durch Ihre Bank sich geschädigt fühlen und nicht selten ist dies auch wirklich der Fall. Sollten Sie einmal in eine solche Situation kommen ist es gut zu wissen an wen Sie sich wenden können.
Hier finden Sie einige professionelle Anlaufstellen und kompetente Berater die Ihnen mit Rat und Hilfe zur Seite stehen.

Rat und Hilfe bietet zum Beispiel der Blog von anlegerschutz24 . Es handelt sich hier um einen staatlich anerkannten gemeinnützigen Verbraucherschutz Verein. Der Gründungsgedanke basierte darauf, dass sich die Justiz nicht so gerne auf die Seite der Kreditnehmer stellt weil die Bankenlobby als übermächtig gilt. Egal ob es sich um Freiberufler, Selbständige, private Kreditnehmer oder Immobilienbesitzer handelt, Liquikon bietet professionelle Hilfe in Ihrem persönlichen Schadensfall. Absolute Verschwiegenheit versteht sich von selbst. Für Mitglieder von Liquikon ist die Sichtung von Darlehens- und Girokonten auf Unregelmäßigkeiten incl. Abschlussstatement kostenlos.

Auch unter www.justanswer.de erhalten Sie schnelle und unbürokratische Hilfe. Nennen Sie online Ihr Problem oder rufen Sie direkt an und lassen Sie sich mit einem Fachanwalt passend zu Ihrer aktuellen Problematik verbinden.

Ein Thema dass jeden betreffen kann ist der Verlust von Kredit- oder Automatenkarten.
Hier heißt es sofort handeln und alles sperren lassen. Denn ab dem Zeitpunkt Ihres Auftrages zur Kartensperrung sind Sie für entstandene Schäden nicht mehr haftbar sondern das Geldinstitut. Sollte es hier zu Problemen kommen ist ein Anwalt die erste und beste Anlaufstelle.

Wenn Sie häufig oder gar täglich mit Bankgeschäften konfrontiert werden empfiehlt sich zusätzlich zur fachlichen Beratung die Benutzung eines Kontenprüfsystems. Zum Beispiel das System EIBL. Dieses Programm hilft, die Kontrolle zurück zu gewinnen und Schäden weit zurückliegend zu beziffern. Systemische und systematische Falschabrechnungen der Kreditwirtschaft werden aufgedeckt und korrigiert entsprechend aktueller gesetzlicher und richterlicher Bestimmungen. Eine solche Prüfung und Bewertung ist zudem eine Basis für jede fachkundige Beratung durch Anwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer etc. wenn ein Schadensfall eintritt.

Eine weitere Möglichkeit für rechtlichen Beistand ist der Anwaltssuchdienst falls Sie keinen Fachanwalt kennen weil Sie wahrscheinlich als Privatperson noch nie mit einer solchen Problematik vorher konfrontiert wurden.
Sie können mit Sicherheit hier und jetzt schon erkennen dass Sie mit Ihrem Problem, dass verständlicherweise eine große Belastung darstellt, nicht allein gelassen werden. Egal ob Privatperson oder Geschäftsmann; jeder hat die rechtliche Möglichkeit sich zu informieren und gegebenenfalls vor Gericht vertreten zu lassen.

Gebäudeversicherungen – die Beiträge werden steigen

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cc by geograph.co.uk

Gebäudeversicherungen, sie versichern eines der höchsten materiellen Güter die Menschen besitzen. Dennoch haben die Versicherten die letzten Jahre versucht durch Versicherungswechsel an Prämien einzusparen. Dadurch, dass es am Markt viele verschiedene Anbieter für Gebäudeversicherungen gibt, ist ein regelrechtes Preisdumping entstanden. Wie in einem Versandhandel werden die Versicherungen online verglichen und abgeschlossen. Durch die vielen Naturkatastrophen die es in den vergangenen Jahren gegeben hat, sind den Versicherungen aber auch viele Kosten entstanden und genau diese Kombination ist es, was die Versicherungen dazu zwingt, ihre Policen in der kommenden Zeit wieder anzuheben.

Viele Versicherungen versuchen, über eine günstige Gebäudeversicherung einen Kontakt zu den Kunden herzustellen um dann im nächsten Schritt noch weitere Versicherungen zu verkaufen. Deshalb wurde es von den Versicherungen geduldet, dass sie mit den Gebäudeversicherungen zunächst rote Zahlen geschrieben haben. Mittlerweile stehen viele Anbieter aber so weit in den roten Zahlen, dass die Policen unbedingt angehoben werden müssen um Schadensfälle angemessen regulieren zu können.

Immer wenn Versicherungsbeiträge steigen, haben die Kunden das Recht zu einer Sonderkündigung. Auf dieses Recht müssen die Verbraucher hingewiesen werden. Dies muss unmittelbar erfolgen, nachdem das Schreiben welches besagt, dass die Versicherungspolice steigen wird versendet wurde. Ansonsten ist eine Erhöhung der Police unwirksam. Dieser Vermerk kann z.B. auch auf der monatlichen Abrechnung zu finden sein. Verbraucherschützer würden es aber lieber sehen, dass dieser Hinweis auf dem Preiserhöhungsschreiben vermerkt würde. Sonst kann es vorkommen, dass ein Kunde die Abrechnung nur überfliegt und dabei den Hinweis zur Soderkündigung nicht wahrnimmt. Verbraucher sind auch deshalb im Nachteil, da es nicht bei jeder Prämienerhöhung ein Sonderkündigungsrecht gibt. Versicherungen gleichen ihre Beiträge regelmäßig an die aktuellen Kosten im Baugewerbe an. Durch diese Anpassungen erhält der Versicherungsnehmer im Schadensfall eine höhere Summe. Deshalb gilt diese Art der Beitragsanpassung versicherungsrechtlich nicht als Prämienerhöhung. Allgemein gilt, Verbraucher sollten sich genau darüber informieren welche Leistungen ihre Versicherung anbietet und im Zweifelsfall nicht den günstigsten Anbieter nehmen. Sonst kann es im Schadensfall sein, dass der entstandenen Schaden von der Dumpingversicherung nicht abgedeckt ist. Dann geht es um weit mehr als ein paar Euro jährlich für die etwas teurere Versicherungspolice. Wenn der Schaden nämlich erst einmal eingetreten ist, geht es für viele Verbraucher um die nackte Existenz.

Erben und Vererben einfach gemacht

Es ist für Familien erst einmal immer ein Schock, wenn Familienangehörige versterben. Nach dem Schock des Todes und des Verlusts folgt dann jedoch meist noch ein weiterer Schock, und zwar der, dass der Verstorbene ein unklaren oder gar kein Testament hinterlassen hat. Erbstreitigkeiten sind dann vorprogrammiert. Auch wenn die Deutschen in Sachen Erben und Vererben letztlich ein doch recht streitbares Volk sind, sind Erbstreitigkeiten nicht nur in Deutschland üblich. Wenn kein oder ein unklar formuliertes Testament vorliegt, sollte man schleunigst als Hinterbliebener den Anwalt Aschaffenburg aufsuchen, um sich Rat zu holen. Mit Erbstreitigkeiten kennt dieser sich hervorragend aus und unterstützt den Mandaten auf dem Weg zur Klärung durch das juristische Wirrwarr und die nervliche und bürokratische Belastung. Doch gerade dies wollen die Anwälte verhindern. Sie wollen Erbschaftsvorgänge ohne Komplikationen, ohne Auseinandersetzungen und ohne überhöhte Erbschaftssteuern verlaufen lassen. Die Grundlage dafür sollte man jedoch schon lange im Vorfeld von einem Todesfall schaffen.

Leistungen rund ums Erben und Vererben

Der Anwalt bietet aus diesem Grund eine Menge Leistungen rund ums Erben und Vererben an. Hierzu gehört natürlich eine sorgfältige Organisation, ein engagiertes Vorgehen und auch sehr viel Sensibilität, weil Erben und Vererben auch mit sehr vielen Emotionen verbunden ist.

Zu den Leistungen des Anwalts gehören die Testamentserstellung, die Erstellung von Erbverträgen, letztlich aber auch die Testamentsvollstreckung und auch Dinge wie

Unternehmensnachfolge (in Deutschland ein immer häufiger anfallendes Nebenthema, wenn es ums Erben bzw. Vererben geht), sowie Fachkenntnis im Erbschaftssteuerrecht, im

Pflichtteils- und Pflichtteilsergänzungsrecht und auch in Bezug auf die Auseinander-​ oder Abwicklungsvollstreckung sowie die Verwaltungsvollstreckung und Dauervollstreckung.