Steak und Würste aus dem Automaten

Fleisch by flickr achtsiebzig Steak und Würste aus dem Automaten

cc by flickr/ acht&siebzig

In letzter Zeit kann man beobachten, dass immer mehr Händler den guten alten Automaten als eine Art Gimmick wieder für sich entdecken. Dieser Trend geht nun sogar soweit, dass ein Metzgermeister aus Freising bei München einen Automaten für Fleischwaren in Betrieb genommen hat.

Er habe lange überlegt, wie er seinen Kunden seine Spezialitäten rund um die Uhr zur Verfügung stellen könne. Zudem musste er nach einem Automaten suchen, der die Ware auch kühl genug hält. So fand er schließlich einen ehemaligen Milchautomaten und ließ diesen entsprechend umbauen.

So kann man nun auch nach Ladenschluss seinen plötzlichen Hunger auf Steak stillen. Im Automat werden Spezialitäten wie marinierte Steaks, Bratwürste und sonstige Wurstwaren angeboten. Zudem können Kunden Suppen wie Gulasch oder Chili con carne kaufen sowie Bolognese. Ob sich das durchsetzen kann?

Kühler Bierschaum aus Japan

Bier by flickr toxickore Kühler Bierschaum aus Japan

cc by flickr/ toxickore

Die folgenden Zeilen werden so manch einen passionierten deutschen Biertrinker garantiert ärgern: Ein japanischer Getränkehersteller kam auf die grandiose Idee einen Bierschaum zu erfinden, der dafür sorgt, dass das Bier gut eine halbe Stunden lang schön kalt bleibt. An sich ja eine feine Sache, jedoch ähnelt das Ganze eher einem Cappuccino als einem frisch gezapften Bier.

Der kühle Schaum kommt aus einer Maschine, die an einen Softeis-Automaten erinnert. In deren Innern wird wie beim Milchschaum Luft in den Gerstensaft geblasen. Der dabei entstehende Schaum wird dann noch auf -5 Grad schockgefrostet, dass er eben die kühlende Wirkung erzeugt.

Das Ergebnis landet dann zusätzlich auf dem Bier. Momentan wird der Spaß noch in Japan getestet, aber schon bald soll das Ganze auch in Deutschland seine Fans finden. Ob Letzteres geschieht, bleibt jedoch fraglich…

Spargel im März: Naturschützer raten ab

Spargel by wikimedia Elya Spargel im März: Naturschützer raten ab

cc by wikimedia/ Elya

In jedem Jahr freuen sich etliche Deutsche wieder auf die Spargelzeit. Diese beginnt in der Regel gegen Ende April und ist irgendwie immer wieder etwas Besonderes. Leider gibt es jedoch immer wieder Leute, die es eben gar nicht mehr erwarten können. So finden sich schon jetzt die ersten Spargelstangen in den Supermärkten. Der Bund Naturschutz weist nun darauf hin, dass man diesen frühen Spargel am besten noch nicht kaufen sollte.

Das frühe Gemüse wird nämlich unter einem enormen energetischen Aufwand angebaut. Spargel braucht Wärme und deshalb werden die Felder künstlich beheizt. Dies frisst nicht nur Unmengen an Energie, sondern wirkt sich natürlich auch auf den Geschmack aus.

Wer richtig guten, frischen Spargel genießen möchte, sollte sich also noch ein wenig gedulden und auf die Freilandspargelsaison warten, die Ende April beginnt. Dann kann man das gesunde und schmackhafte heimische Gemüse aus der Region ohne schlechtes Gewissen in allen wunderbaren Varianten genießen.

Kochbuch: Gwyneth Paltrow vs. New York Times

Gwyneth Paltrow by wikimedia Andrea Raffin Kochbuch: Gwyneth Paltrow vs. New York Times

cc by wikimedia/ Andrea Raffin

Bereits vor einigen Wochen hatte die „New York Times“ in einem Artikel behauptet, dass die Schauspielerin Gwyneth Paltrow ihr Kochbuch „My Father’s Daughter: Delicious, Easy Recipes Celebrating Family & Togetherness“, das vor gut einem Jahr erschien, nicht selbst geschrieben habe. Paltrow betonte jedoch immer wieder, dass dies nicht der Fall sei.

Nun geht der Streit in eine neue Runde, denn Gwyneth Paltrow fordert eine Richtigstellung. Sie betonte noch einmal, dass sie das Buch selbst geschrieben habe. Normalerweise ginge sie nicht auf Klatsch und Tratsch ein, doch hier ginge es um ihren Beruf, denn sie wolle auch weiterhin Kochbücher schreiben.

Die „New York Times“ benennt die Köchin Julia Turshen als Paltrows Ghostwriterin. Tatsächlich dankt Paltrow ihr in dem Buch, jedoch betont die Schauspielerin auch, dass sie von ihr nur beraten wurde. All dies nützt jedoch bisher nicht, denn die Zeitung ließ verlauten, dass man keinen Anlass zu einer Korrektur des Artikels sehe. Hier ist das letzte Wort wohl noch lange nicht gesprochen…

Der Karpfen – das leckere Weihnachtsmahl

Wer Weihnachten ein ganz besonderes Mahl genießen möchte, der sollte sich Gedanken machen, ob er nicht einen Weihnachtskarpfen zubereitet. Alternativ kann es auch eine Forelle sein, die man zubereitet. Doch der Weihnachtskarpfen zu Weihnachten bzw. an Heilig Abend hat eine lange Tradition. Diese entstand zu der Zeit, als man der christlichen Lehre nach in der Adventszeit die Fastenzeit beging. Dabei war der Heilige Abend der Höhepunkt des Advents und entsprechend sollte an diesem Tag natürlich mit einem speziellen Fastengericht gefeiert werden. Dabei ist es ein alter Brauch, dass man die Schuppen des Karpfens aufgehoben und als Glücksbringer herumgetragen werden. Besonders im Mittelalter wurde schließlich der Karpfen hervorgehoben. Daher wurde er auch damals zu Weihnachten sehr gerne verzehrt.

Nach der damaligen Vorstellung soll sich im Kopf des Fisches die Marterwerkzeuge Christi befinden. In Schlesien wurden und werden zum Teil heute noch am Morgen nach dem weihnachtlichen Karpfenessen übriggebliebene Fischgräten im Garten an die Obstbäume gehängt. Dies soll deren Gedeihen im Frühjahr fördern. Dabei ist es auch heute noch Sitte, dass man den Karpfen, den man zuvor bei der Karpfenzucht selbst geangelt hat, noch einige Tage zuhause im klaren Wasser schwimmen lässt.

Leckere Beilagen

Vor allem in Tschechien, in der Slowakei und in Ungarn, wie auch in Deutschland wird der Weihnachtskarpfen traditionell gegessen und in Stücke zerteilt, danach paniert und in Fett ausgebraten. Was man dazu reicht als Beilage ist unterschiedlich je nach Region und reicht von Kartoffelsalat über Gurkensalat bis hin zu Salzkartoffeln. Näheres über die Zubereitung von Karpfen und Beilagen erfährt man auf dem Portal http://www.kochmania.de.