Gebäudeversicherungen – die Beiträge werden steigen

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Gebäudeversicherungen, sie versichern eines der höchsten materiellen Güter die Menschen besitzen. Dennoch haben die Versicherten die letzten Jahre versucht durch Versicherungswechsel an Prämien einzusparen. Dadurch, dass es am Markt viele verschiedene Anbieter für Gebäudeversicherungen gibt, ist ein regelrechtes Preisdumping entstanden. Wie in einem Versandhandel werden die Versicherungen online verglichen und abgeschlossen. Durch die vielen Naturkatastrophen die es in den vergangenen Jahren gegeben hat, sind den Versicherungen aber auch viele Kosten entstanden und genau diese Kombination ist es, was die Versicherungen dazu zwingt, ihre Policen in der kommenden Zeit wieder anzuheben.

Viele Versicherungen versuchen, über eine günstige Gebäudeversicherung einen Kontakt zu den Kunden herzustellen um dann im nächsten Schritt noch weitere Versicherungen zu verkaufen. Deshalb wurde es von den Versicherungen geduldet, dass sie mit den Gebäudeversicherungen zunächst rote Zahlen geschrieben haben. Mittlerweile stehen viele Anbieter aber so weit in den roten Zahlen, dass die Policen unbedingt angehoben werden müssen um Schadensfälle angemessen regulieren zu können.

Immer wenn Versicherungsbeiträge steigen, haben die Kunden das Recht zu einer Sonderkündigung. Auf dieses Recht müssen die Verbraucher hingewiesen werden. Dies muss unmittelbar erfolgen, nachdem das Schreiben welches besagt, dass die Versicherungspolice steigen wird versendet wurde. Ansonsten ist eine Erhöhung der Police unwirksam. Dieser Vermerk kann z.B. auch auf der monatlichen Abrechnung zu finden sein. Verbraucherschützer würden es aber lieber sehen, dass dieser Hinweis auf dem Preiserhöhungsschreiben vermerkt würde. Sonst kann es vorkommen, dass ein Kunde die Abrechnung nur überfliegt und dabei den Hinweis zur Soderkündigung nicht wahrnimmt. Verbraucher sind auch deshalb im Nachteil, da es nicht bei jeder Prämienerhöhung ein Sonderkündigungsrecht gibt. Versicherungen gleichen ihre Beiträge regelmäßig an die aktuellen Kosten im Baugewerbe an. Durch diese Anpassungen erhält der Versicherungsnehmer im Schadensfall eine höhere Summe. Deshalb gilt diese Art der Beitragsanpassung versicherungsrechtlich nicht als Prämienerhöhung. Allgemein gilt, Verbraucher sollten sich genau darüber informieren welche Leistungen ihre Versicherung anbietet und im Zweifelsfall nicht den günstigsten Anbieter nehmen. Sonst kann es im Schadensfall sein, dass der entstandenen Schaden von der Dumpingversicherung nicht abgedeckt ist. Dann geht es um weit mehr als ein paar Euro jährlich für die etwas teurere Versicherungspolice. Wenn der Schaden nämlich erst einmal eingetreten ist, geht es für viele Verbraucher um die nackte Existenz.

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