Folge von Atomausstieg: Teure Strompreise

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Das Jahr 2012 wird vermutlich wieder für viele der Verbraucher wieder teurer werden. Einerseits gibt es wieder Druck seitens der EEG-Umlage, die nun doch viele Stromanbieter auf die Verbraucher umlegen, andererseits zahlen die Verbraucher nun schon die Kosten, die durch den Ausstieg aus der Atomenergie auf sie zukommen. Das heißt konkret, nach Fukushima und den dadurch beschlossenen Atomausstieg, müssen die Verbraucher effektiv mehr Geld bezahlen. Wenn die Stromkunden daher jetzt nicht vergleichen, müssen sie auch in dieser Hinsicht ab 2012 tiefer in die Taschen greifen. Die Stromanbieter begründen ihre  Tariferhöhung auch mit höheren Großhandelspreisen, die nach dem Gau in Japan entstanden sind. Und auch der Umbau der Stromversorgung spielt hier natürlich schon eine Rolle.

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Auch in Berlin werden die Vattenfall-Kunden in diesen Tagen derartige unerfreuliche News in ihrem Briefkasten finden. Der Stromversorger wird darin mitteilen, dass die Preise im kommenden Jahr „leider nicht stabil“ bleiben werden. Im Klartext bedeutet dies: Der Stromversorger erhöht zum Jahreswechsel die Preise. Der Konzern hat dies inzwischen auch bestätigt. Der Tarif für die Grundversorgung steigt um 6,48 Prozent. Der Grundpreis bleibt zwar gleich, doch der Preis für die Kilowattstunde erhöht sich beim Standardtarif von 22,56 Cent auf 24,23 Cent. Dies bedeutet für einen durchschnittlichen Berliner Haushalt 37 Euro mehr im Jahr. Auch andere Stromanbieter haben inzwischen Mitteilungen an die Stromkunden geschickt.

Viel Spielraum zum Vergleichen bleibt den Stromkunden dabei nicht. Denn die Mehrheit haben Preiserhöhungen angekündigt. Es kommt hier natürlich auch auf die regionale Versorgungsstruktur an. Wer viele Stromanbieter zur Auswahl hat, der kann sich natürlich glücklich schätzen.

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