Erde und Feuer

pinit fg en rect gray 20 Erde und Feuer

Das sind die zwei Hauptelemente, die in der Trauerarbeit eine tragende Rolle spielen. Zum einen die Erde. Jeder Mensch kennt die traditionelle Erdbestattung. Hier wird auf einem Friedhof ein genormtes Grab ausgehoben. Es muss in der Tiefe, Breite und Länge genauen Vorschriften entsprechen, sonst ist es kein Grab, sondern nur ein Loch im Boden.

Nun wird der Sarg mit dem Verstorbenen langsam und feierlich in das Grab hinab gelassen und ein letztes Mal gesegnet. Dann haben die Angehörigen nochmal die Möglichkeit, sich persönlich zu verabschieden. Sie werfen Blumen mit ins Grab und eine Handvoll Erde auf den Sarg. Zu guter Letzt wird das Grab verschlossen und mit einem Grabstein verziert. Auf diesem Grabstein haben die Angehörigen viel Platz um sich kreativ auszuleben. Auch bunte Steine sind groß im Kommen. Oder Steine mit Bildern. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Allerdings muss das Grab nun auch gepflegt werden. Denn nicht selten werden die Gräber kunstvoll bepflanzt und dekoriert. Bei der anderen großen Bestattungsart fällt all das weg. Die Feuerbestattung wird in den letzten Jahren immer beliebter. Zum einen ist sie nicht so kostenintensiv, zum anderen fällt die Grabpflege weg. Denn nach der Verbrennung wird die Asche in eine Urne gefüllt und in einem Urnengrab bestattet. Weniger Platz verspricht auch weniger Kosten. Dennoch kann eine Feuerbestattung genauso feierlich begangen werden wie die Bestattung in der Erde. Allerdings können sich nur wenige Menschen vorstellen, verbrannt zu werden. Aber die Vorteile liegen quasi auf der Hand. Das letzte Wort hat immer jeder Mensch alleine.

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