Eltern fordern Steuer auf Uncut Games

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Der österreichische Dachverband der Elternvereine fordert – in Anlehnung an die Tabaksteuer – eine Besteuerung von “gewaltverherrlichenden Spielen”, den sogenannten Uncut Games. Der österreichische Dachverband der Elternvereine ist dabei der Meinung, dass wer Gewalt verbreitet und verherrlicht, der sollte auch einen Beitrag zur Präventionsarbeit in der Kinder- und Jugenderziehungsarbeit leisten. Dabei werden tatsächlich durch viele Außenstehende die Ego-Shooter bzw. einige der Action-Titel immer wieder als gemeingefährlich und bedrohlich eingestuft. Doch es sind in Form des österreichischen Dachverband der Elternvereine wirklich sehr viele Menschen, die sich noch nicht mit dem Thema “Uncut” befasst hatten, geschweige denn eines dieser Games in den Händen hielten. Dem österreichischen Dachverband der Elternvereine ist jedoch auch klar, dass man den Verbrauchern nicht die Hände binden und diese auch nicht am Kauf dieser Spiel hintern kann. Doch zusätzliche Steuerabgaben, so findet der österreichische Dachverband der Elternvereine würden auch einen großen Beitrag zur Präventionsarbeit leisten. Nach dessen Willen sollen die Einnahmen für die Verbesserung der Schulinfrastruktur, der Nachmittagsbetreuung, einer unterstützenden Nachhilfe oder auch für den Bereich der Schulsozialarbeit dienen.

 

Modell ähnlich wie Tabaksteuer

Bei der Tabaksteuer wäre es schließlich auch so. Deren Summen fließen in die Haushalte der Krankenversicherungsträger. Denn wer raucht, der zahlt eben. Und bei den Uncut Games wäre es dann genauso: Wer spielt bzw. spielen möchte, der zahlt eben auch für eine Prävention, damit andere nicht auf den Gedanken kommen diese Spiele zu spielen. Es ist nun jedoch die Frage, ob die Gamer diese Herangehensweise hinnehmen werden, zumal

Wissenschaftler beim Konsum von derartigen Spielen bisher keine eindeutigen negativen Auswirkungen festmachen konnten.

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