Einäscherung und anschließende Seebestattung

pinit fg en rect gray 20 Einäscherung und anschließende Seebestattung

sich etwas so zueinander verhält, wie diese beiden Elemente, geht man ja erst einmal davon aus, dass unüberbrückbare Gegensätze bestehen. Es ist aber nicht immer so, denn zumindest im Bestattungswesen gibt es einen Zusammenhang zwischen Feuer und Wasser. Im Klartext heißt das nichts anderes, dass einer Seebestattung immer eine Feuerbestattung vorausgegangen sein muss. Es verhält sich nämlich in der Realität nicht so, wie es romantische Piratenfilme vermitteln wollen.

Bei einer Seebestattung wird nicht der Leichnam eines Verstorbenen dem Meer übergeben, sondern lediglich die Asche in einer extra dafür konzipierten Urne. Diese besteht aus einem wasserlöslichen Material und löst sich nach einiger Zeit im Wasser auf. Der Inhalt der Wasserurne wird damit endgültig den Weiten des Meeres überlassen. Man muss nicht unbedingt der See in besonderer Weise verbunden sein, um eine Seebestattung in Erwägung zu ziehen. Manche Menschen entscheiden sich auch deshalb dafür, weil sie den Wunsch haben, vollständig in die Elemente des Universums aufgenommen zu werden, bzw. selbst ein Teil davon zu werden. Der praktische Aspekt, dass es nach einer Seebestattung kein Grab gibt, das von Angehörigen über Jahre hinweg gepflegt werden muss, spielt eine wichtige Rolle. Wird eine Seebestattung gewünscht, wird der Leichnam zunächst eingeäschert. Diese Feuerbestattung kann man entweder feierlich gestalten oder ohne offizielle Feierlichkeit abhalten. Bei der späteren Seebestattung können Angehörige auf Wunsch dabei sein. Die Zeremonie wird würdevoll gestaltet und die Hinterbliebenen erhalten ein Dokument, in welchem die Koordinaten der Stelle festgehalten sind, an welcher die Urne ins Meer versenkt wurde.

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