Der Karpfen – das leckere Weihnachtsmahl

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Wer Weihnachten ein ganz besonderes Mahl genießen möchte, der sollte sich Gedanken machen, ob er nicht einen Weihnachtskarpfen zubereitet. Alternativ kann es auch eine Forelle sein, die man zubereitet. Doch der Weihnachtskarpfen zu Weihnachten bzw. an Heilig Abend hat eine lange Tradition. Diese entstand zu der Zeit, als man der christlichen Lehre nach in der Adventszeit die Fastenzeit beging. Dabei war der Heilige Abend der Höhepunkt des Advents und entsprechend sollte an diesem Tag natürlich mit einem speziellen Fastengericht gefeiert werden. Dabei ist es ein alter Brauch, dass man die Schuppen des Karpfens aufgehoben und als Glücksbringer herumgetragen werden. Besonders im Mittelalter wurde schließlich der Karpfen hervorgehoben. Daher wurde er auch damals zu Weihnachten sehr gerne verzehrt.

Nach der damaligen Vorstellung soll sich im Kopf des Fisches die Marterwerkzeuge Christi befinden. In Schlesien wurden und werden zum Teil heute noch am Morgen nach dem weihnachtlichen Karpfenessen übriggebliebene Fischgräten im Garten an die Obstbäume gehängt. Dies soll deren Gedeihen im Frühjahr fördern. Dabei ist es auch heute noch Sitte, dass man den Karpfen, den man zuvor bei der Karpfenzucht selbst geangelt hat, noch einige Tage zuhause im klaren Wasser schwimmen lässt.

Leckere Beilagen

Vor allem in Tschechien, in der Slowakei und in Ungarn, wie auch in Deutschland wird der Weihnachtskarpfen traditionell gegessen und in Stücke zerteilt, danach paniert und in Fett ausgebraten. Was man dazu reicht als Beilage ist unterschiedlich je nach Region und reicht von Kartoffelsalat über Gurkensalat bis hin zu Salzkartoffeln. Näheres über die Zubereitung von Karpfen und Beilagen erfährt man auf dem Portal http://www.kochmania.de.

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