Kleiner Wegweiser zur Pendlerpauschale

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cc by flickr / chuckoutrearseats

Die Pendlerpauschale war in den letzten Jahren immer wieder Thema in der Presse. Die Meldungen darüber waren häufig eher verwirrend als dass sie für Klarheit sorgten. Was also verbirgt sich hinter ihr, wie funktioniert sie?

Die Entfernungspauschale kann für alle Arten von Fahrzeugen, darunter auch für das Motorrad, in Anspruch genommen werden. Sie beträgt für jede Fahrt von der Wohnung zum Arbeitsort 0,30 Euro / Kilometer. Dies gilt pro Arbeitstag sowie je vollen gefahrenen Kilometer in der einfachen Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsplatz.

Rückwirkend zum 01.01.2007 ist die Pauschale seit 18.03.2009 wieder ab dem ersten Entfernungskilometer absetzbar und nicht mehr erst ab dem 21. Kilometer.

Bei Nutzung eines eigenen oder zur Nutzung überlassenen PKWs sind die Kosten in unbegrenzter Höhe absetzbar, wenn die Aufwendungen nachweisbar sind. Für das Motorrad dagegen werden die Kosten nur bis 4500 € jährlich erstattet. Das gilt auch für öffentliche Verkehrsmittel, Fahrrad, Fahrgemeinschaften oder sogar, wenn man zu Fuß unterwegs ist.

Zur Absetzung der Entfernungspauschale muss zwar kein Fahrtenbuch geführt werden, jedoch sollten Tankquittungen und Werkstattrechnungen wegen des Kilometerstandes aufbewahrt werden, um ggf. als Nachweise zu dienen.

Sowohl für Motorräder als auch für alle anderen Fahrzeuge gilt, dass in der Pauschale sämtliche Ausgaben wie Parkgebühren, Versicherung, Finanzierung usw. bereits enthalten sind und nicht mehr extra abgegolten werden können. Lediglich entstandene Kosten durch Unfälle auf dem Arbeitsweg können zusätzlich abgesetzt werden.

Allgemein sieht die Pendlerpauschale den kürzesten Weg zum Arbeitsort vor. Eine neue Regelung besagt jedoch, dass auch längere Strecken abgegolten werden dürfen, wenn belegt werden kann, dass die gewählte Strecke zwar länger, aber schneller zu bewältigen und verkehrsgünstiger ist.

Die Berechnung selbst ist anhand der oben genannten Daten einfach durchzuführen (Einfache Entfernung zum Arbeitsplatz x Arbeitstage x 0,30 km). Inzwischen gibt es aber auch im Internet viele kostenlose Rechner zur Berechnung der Entfernungspauschale. Die errechnete Summe wird dann unter „Werbungskosten“ in der Einkommens- / Lohnsteuererklärung angegeben.

Andrang auf Diablo 3

Seit gestern ist das Spiel „Diablo 3“ auf dem Markt. Fans haben lange auf den dritten Teil der Kult-Rollenspiel-Serie warten müssen. Dementsprechend groß war auch der Andrang zum Verkaufsstart um Mitternacht. Alleine vor dem Berliner Shopping-Center Alexa warteten laut Medienangaben über 4.500 Fans.

Das Spiel kann nicht ohne Internetverbindung gespielt werden, was bei aller Freude auch für heftige Kritik sorgte. Nicht nur, dass der Online-Zwang das Spielen an sich verkompliziert, sondern zum Start konnten auch die Server dem großen Andrang nicht standhalten. Diejenigen, die sich ein Spiel gekauft hatten, konnten es wegen den Serverproblemen zunächst nicht spielen.

Brisant war auch, dass Entwickler Blizzard parallel auch noch eine kostenlose Demo-Version bereit stellte, was natürlich die Server noch zusätzlich belastete. So erging es jedoch nicht allen. Bereits kurz nach dem Start meldeten drei Südkoreaner im offiziellen Forum, dass sie das Game bereits durchgespielt hätten. Gut fünf Stunden hätten sie gebraucht um am Ende gegen den Chef der Hölle, Diablo, kämpfen zu können.

Abraham Lincoln nicht der Erfinder von Facebook!

Abraham Lincoln Quelle wikimedia Abraham Lincoln nicht der Erfinder von Facebook!

Quelle: wikimedia

In den letzten Tagen machte ein Artikel im Internet die Runde, in dem jemand behauptete, dass der ehemalige US-Präsident Abraham Lincoln sich bereits im Jahr 1845 ein soziales Netzwerk à la Facebook ausgedacht und sogar zum Patent angemeldet hat. So manch einer vermutete dahinter gleich einen Scherz, während jedoch Tausende Menschen und auch einige Journalisten darauf reinfielen.

Um dies noch einmal festzuhalten: Abraham Lincoln hat nicht Facebook erfunden! Basis für die ganze Geschichte war der Bericht von einem gewissen Nate St. Pierre, der behauptete im Lincoln Museum in Springfield (Illinois) auf ein Patent gestoßen zu sein, in dem Lincoln selbst plante, dass sich Menschen mit Profilen und Status-Meldungen über lokale Zeitungen vernetzen.

Als Beweis lieferte er sogar den Scan einer Zeitung von 1845, auf der das Prinzip angeblich zu sehen war. Nach einem großen Online-Echo kam endlich eine US-Zeitung auf die Idee beim Museum selbst nachzufragen, die natürlich von einer entsprechenden Zeitung oder einem Scan nichts wussten. Am Ende stellte sich heraus, dass für das Ganze ein Mann verantwortlich ist, der solche aufwendigen Scherze schon früher mehrfach inszeniert hat, um nach eigenen Angaben die Menschen zum Lächeln zu bringen.

Steak und Würste aus dem Automaten

Fleisch by flickr achtsiebzig Steak und Würste aus dem Automaten

cc by flickr/ acht&siebzig

In letzter Zeit kann man beobachten, dass immer mehr Händler den guten alten Automaten als eine Art Gimmick wieder für sich entdecken. Dieser Trend geht nun sogar soweit, dass ein Metzgermeister aus Freising bei München einen Automaten für Fleischwaren in Betrieb genommen hat.

Er habe lange überlegt, wie er seinen Kunden seine Spezialitäten rund um die Uhr zur Verfügung stellen könne. Zudem musste er nach einem Automaten suchen, der die Ware auch kühl genug hält. So fand er schließlich einen ehemaligen Milchautomaten und ließ diesen entsprechend umbauen.

So kann man nun auch nach Ladenschluss seinen plötzlichen Hunger auf Steak stillen. Im Automat werden Spezialitäten wie marinierte Steaks, Bratwürste und sonstige Wurstwaren angeboten. Zudem können Kunden Suppen wie Gulasch oder Chili con carne kaufen sowie Bolognese. Ob sich das durchsetzen kann?

Remote Download Service bei Steam

Tastatur by flickr Andreas Demmelbauer Remote Download Service bei Steam

cc by flickr/ Andreas Demmelbauer

Die Games-Plattform Steam ist bei etlichen PC-Zockern sehr beliebt, was nicht zuletzt an dem unkomplizierten und legalen Verfahren liegt um sich Spiele herunterzuladen. Das Unternehmen Valve, das Steam betreibt, hat nun angekündigt, die Möglichkeit Games downzuloaden noch einmal zu vereinfachen. Dafür soll der sogenannte Remote Download Service sorgen.

Über diese mobile App kann man den Download von Spielen von einem Browser oder einem mobilen Endgerät aus starten, ohne am heimischen PC sitzen zu müssen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass der Computer an und mit Steam verbunden ist. Ist dies der Fall, so wird das Spiel heruntergeladen während man weg ist und sobald man nach Hause kommt, kommt man direkt in den Genuss des neuen Games.

Ein Vorteil ist dies sicherlich vor allem bei Spielen, deren Download nicht vor dem Release gestartet werden kann (Preload). Auf jeden Fall ein nettes kleines Gimmick… Darüberhinaus können sich User von Steam auf eine reduzierte Speichernutzung beim Herunterladen im Hintergrund freuen.