“Eintritt frei für Männer” – das etwas andere Emanzipationsbuch

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Das Buch “Eintritt für Männer” von Wolfgang A. Gogolin ist ein Fortsetzungsroman, der humorvoll geschrieben wurde, aber zum Nachdenken anregt. Nachdem immer wieder Männer mit Herz und Verstand nach der Fortsetzung vom Puppenkasper gefragt haben, hat sich der Held Tim vorgenommen, den weiblich-feministischen Zeitgeist an den Kragen zu gehen, die extremsten Vertreterinnen dieser Sparte für immer zu besiegen und ein Patriarchat aufzubauen, welches auch von Frauen weltweit anerkant wird. Im Oktober 2008 erschien das Buch im Pauerstoff-Verlag als Taschenbuch zu einem günstigen Preis. Auch als E-Book ist das Werk verpflichtend. Viel Spaß beim Lesen wünschen wir nicht nur allen “zwangsdienstleistenden Männern, unterhaltsverpflichteten Vätern, Ex-Ehemännern und Apfelkuchen backenden Hausfrauen.”


Hier ein Auszug aus dem Buch von Wolfgang A. Gogolin:
“…Eine konzentriert die Fingernägel betrachtende Buchhändlerin beäugte kurz den einzigen Interessenten ihres sensiblen Kundenbereichs, nahm Witterung zum Inhaber des falschen Chromosoms auf. Ein Mann! Sie hüstelte.
Tim suchte. Er suchte ein Buch für sich selbst. Keinen Liebesroman, keinen Diätbetreuer und auch kein Frauenpowerbuch, sondern ein Männerbuch: „Das bevorzugte Geschlecht“, damit war das weibliche gemeint, von Martin van Creveld sollte es sein. Schon beim Betreten des Ladens fühlte Tim sich irgendwie … Er wusste auch nicht genau, wie, aber es hatte etwas mit Scheiße zu tun.
Er ging ein paar Mal hin und her: Die Buchhändlerin irritierte ihn, vielleicht hatte sie ihn schon als Geht-selten-in-Buchläden-Typ klassifiziert. Ohne eine Logik in der Sortierung der Bücher zu erkennen und um seine Unsicherheit zu überspielen, zog Tim schließlich mit dem Zeigefinger ein buntes Bändchen hervor. Es enthielt Tarotdeutungen speziell für starke Frauen. Er schob es wieder zurück. Wozu mochten starke Frauen einen Blick in die Karten der Zukunft brauchen?

Er schüttelte den Kopf, denn er hatte doch eine ganz normale Buchhandlung betreten und keinen Frauenbuchladen. Ein Männerbuch würde er hier nicht finden. Es gab auch nirgendwo ein Regal mit der Aufschrift „Männerliteratur“…”

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